Graptemys barbouri

Barbour´s Höckerschildkröte

Graptemys caglei

Cagle´s Höckerschildkröte

Graptemys ernsti

Ernst´s Höckerschildkröte

Graptemys flavimaculata

Gelbflecken Höckerschildkröte

Graptemys geographica

Gemeine Landkartenschildkröte

Graptemys gibbonsi

Gibbons Höckerschildkröte

Graptemys nigrinoda delticola

Delta Höckerschildkröte

Graptemys nigrinoda nigrinoda

Schwarzknopf Höckerschildkröte

Graptemys oculifera

Pracht Höckerschildkröte

Graptemys  sabinensis

Sabine Höckerschildkröte

Graptemys  ouachitensis

Ouachita Höckerschildkröte

Graptemys pseudogeographica kohnii

Kohn´s Höckerschildkröte

Graptemys pseudogeographica pseudogeographica

Falsche Landkartenschildkröte

Graptemys pulchra

Schmuck Höckerschildkröte

Graptemys versa

Texas Höckerschildkröte

 In der Gattung Graptemys AGASSIZ, 1857 werden derzeit 12 Arten und 6 Unterarten anerkannt. Auf dem Nordamerikanischen Kontinent, wo sie im Osten der USA vorkommen,  haben G. geographica, G. ouachitensis und G. pseudogeographica riesige Verbreitungsgebiete. Das macht deutlich, warum gerade diese Arten so häufig im Handel auftreten. Die anderen Arten haben im Vergleich dazu kleinste Areale, die meistens nur auf ein Flußsystem beschränkt sind und deshalb auch sehr selten angeboten werden. Der eigentliche Trivialname in Amerika ist “Map Turtle”, zu deutsch Landkartenschildkröte, abgeleitet von der Linienzeichnung des Carapax. Es ist die typische Panzerform mit den zumeist spectakulären Höckern auf dem zweiten und dritten Wirbelschild, die ihnen bei uns den Trivialnamen “Höckerschildkröten” eingebracht hat. Wenn wir nach der Grösse der Weibchen gehen, läßt sich diese Gattung in zwei Gruppen einteilen.

Kleinere Arten16 -21 cm:  G. caglei , G .flavimaculata , G.  nigrinoda , G. oculifera , G. versa

Größere Arten 24 -33 cm: G. barbouri , G. ernsti , G. geographica , G. gibbonsi , G. ouachitensis, G. pseudogeographica , G. pulchra

Die Männchen bleiben sehr viel kleiner, zwischen 6,5 und 16 cm. Höckerschildkröten sind sehr schwimmfreudige Tiere die ein entsprechend großes Aquarium benötigen. Wichtig ist hierbei für die Weibchen eine Wassertiefe von wenigstens 50 cm, besser noch 60 cm anzubieten, damit sie sich überhaupt wohlfühlen. Es ist keine Übertreibung den 27 bis 33 cm großen Tieren Aquarien von 2m länge und einer Wassertiefe von wenigstens 60 cm anzubieten. Allerdings sind der Aquariengröße in Wohnräumen auch Grenzen gesetzt. Von einer reinen Freilandhaltung sollte abgesehen werden. Dazu ist unser Klima nicht Optimal. Möglich ist eine Teichhaltung im Gewächshaus oder eine Frühbeetartige Abdeckung mit zusätzlicher Beheizung und Beleuchtung. Neben der Aquariengröße sind eine hohe Beleuchtungstärke und Wasserströmung  für das Wohlbefinden wichtig. Ich habe mich für die kleinen Arten entschieden, die in 150cm x 60cm x 60 cm großen Aquarien recht gut gepflegt werden können. Wer sich für diese “SAWBACKS”, zu deutsch “Sägerücken” interessiert, dem möchte ich den Aufsatz von Stefan Hertwig und Christopher Hohl in der Schildkröte 1/2 2000 dringend empfehlen. Da ich nicht alle Arten pflegen kann, werde ich sie zumindest mit einigen Angaben und einem Foto kurz vorstellen. Wo es Möglich ist, habe ich auch Links zu anderen Graptemyshaltern gesetzt, die diese Arten pflegen. Für die Unterstützung möchte ich mich bei allen herzlich bedanken.

Literatur:

Ernst, Lovich and Babour “Turtles of the United States and Canada” 1994 Smithonian Institution

Hertwig und Hohl “Sawbacks” 2000 Schildkröte  1/2000 S.4-9; 2/2000 S.54-59 Verlag Schildkröte